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Stephan
"Hermann" Kaballo - Bassmann Widerwillen
Eigentlich
ist Stephan von Haus aus der geborene Gas- Wasser- Scheißemann.
Doch als Stephan eines Tages aus einer Notsituation
heraus ein Toilettenabflussrohr mit dem Mund frei blasen
musste (wozu ihn sein Vater gezwungen hatte), erzeugte
er beim anschließenden Brechanfall solch unglaublich
fantastische Tieftonfrequenzen, das ihm alle Anwesenden
trotz Abscheu- und Ekelgefühlen mit grünen
Gesichtern eine enorme Musikalität bestätigten.
Beflügelt von solch fragwürdiger Begeisterung
entschloss sich Stephan heimlich eine zweite Kariere
als Niederfrequenzexperte zu Starten. Als erstes legte
er sich ein Pseudonym zu um eventuellen Beteiligungsansprüchen
seines Vaters, der ihn ja mehr oder weniger entdeckt
hatte, entgegen zu wirken.
Wer mal versucht hat sich mit Stephan zu unterhalten,
kommt sehr schnell dahinter warum er sich fortan - Hermann
der tiefgründige - nannte. (Puh! Das ist anstrengend)
Wie auch immer. In jeder freien Minute ohne verstopfte
Abflussrohre und überschwemmte Toilettenanlagen,
widmete sich Hermann nun allen Bassorientierten Instrumenten
die es Global zu erlernen gibt.
Auf seinen
Studienreisen über alle fünf Kontinente begeisterte
Hermann durch seine Begabung, in kürzester Zeit
ein neues Instrument zu erlernen, nicht nur die Eingeborenen,
sondern auch die Internationale Presse, Staatsoberhäupter
und Glaubensführer. Wer erinnert sich nicht als
Hermann die Königin von England, auf einer ihrer
Reisen durch die britische Kolonie Australien, als Aborigini
verkleidet mit einem zweistündigen Digeridoosolo
erfreuen durfte. Oder als er auf einer dreimonatigen
Skandinavientournee als Wikinger vor den König
von Norwegen trat, um ihm auf einem ausgehöhlten
Rentiergeweih die Hymne von Walhalla vorzutragen. Seinen
wohl bedeutendsten Auftritt hatte er in den Hochebenen
von Nepal. Hermann spielte dem Dalei Lama, inspiriert
durch die Lehrzeit im Elterlichen Betrieb, seine viertägige
Eigenkomposition "Der Kackstift" als
verkleideter Rotmützenmönch vor ! Dabei bediente
er sich einer aussergewöhnlichen Auswahl von Abwasserrohren
zur Tonerzeugung.
Der wohl einzige dunkle Fleck seiner Vergangenheit als
Reisender Musikstudent war der Auftritt vor Osama Bin
Laden. Ihm spielte er als bis ans Kinn bewaffneter GI
das Lied vom toten Taliban vor. Böse Zungen behaupten
das dieses Erlebnis der Auslöser für den enormen
Hass Bin Laden´s gegen die westliche Welt war.
Nachdem Hermann Afghanistan fluchtartig und unter Androhung
von Gewalt verlassen hatte, entschloss er sich in die
Tanzmucker Szene abzutauchen. Hier wurde er schließlich
durch einen aus der Form geratenen Keyboard- Tyrannen
gezwungen das Rohrblasen einzustellen um sich fortan
als Vierseiten-Bassmann zu prostituieren.
Armer,
armer Hermann!
16 Jahre
ertrug Hermann die verhasste Tanzteeatmosphäre.
Dann endlich knallte seine Wut und sein Zorn in solch
Atemberaubenden Aggressionsanfällen aus ihm raus,
dass ihm auf einmal eines deutlich bewusst wurde. Es
gibt nur noch eine Rettung:
ROCK
´N` ROLL !!! (Hallelujah )
Er löste
sich von der Tanzformation und sprach einen Bannfluch,
den er auf seiner Reise durch Peru von einem Inkapriester
erlernt hatte, über den Bandleader aus. Somit landete
er endlich bei der EIGHT-BALLS Rock Band. Gerettet!
Gott sei Dank.
P.S.
Leider hat Hermann nie gelernt einen Bannfluch rückgängig
zu machen. Und diese Tatsache sollte uns allen eine
Warnung sein........
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